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Lehrpfade

Der Lehrpfad Montace

Montace

An den südlichen Abhängen, die sich zum Berg Dobrošov erheben, dehnt sich ein Stadtwald, Montace genannt, aus. Seine Fläche beträgt fast 104 ha. Die Lage und das gegliederte Gelände des Waldes sind ideal für angenehme und aktive Freizeitverbringung der Bürger, aber zugleich wird der Wald wirtschaftlich als vollwertige Holzquelle ausgenützt. Neben der Erholung und der wirtschaftlichen Nutzung bietet der Wald vielen Tieren ein Daheim.


Ein aufmerksamer Besucher kann neben den üblichen Holzgewächsen auch seltenere Arten sehen, wie Roteiche, Küsten-Douglasie, Europäische Lärche, Rotbuche und andere. Außerdem kann man Rehwild, Muffelwild und in kleinen Gehegen sogar Damwild beobachten. Und das alles erlebt man nicht einmal dreißig Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt.


Um die Orientierung im Wald zu erleichtern, wurden hier von der Waldverwaltung fünf Infotafeln mit dem übersichtlichen Wegeplan aufgestellt. Diese Tafeln, jede zu einem anderen Thema, befinden sich an praktisch allen Zugangswegen. Willkommen s ind alle artigen Waldbesucher und Naturfreunde. Das Wandern durch den Stadtwald macht Spaß und bringt nicht nur Erholung, sondern auch neue Kenntnisse über die Natur.



Naturschönheiten


In der Ortschaft Borová steht eine Linde, die im Jahre 1981 zum Gedenkbaum erklärt wurde, und deren Alter auf mehr als 500 Jahre geschätzt wird. Der Baum lebt und stellt ein einzigartiges Gebilde der Natur dar. In Vysokov befindet sich auch ein Gedenkbaum - es handelt sich wieder um eine Linde mit sehenswürdigen Wurzeln, und diese Linde ist mehr als 250 Jahre alt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind sumpfige Wiesen mit sprudelnden Wasserquellen am Rande der Ortschaft Èeská Èermná. Es geht um eine wertvolle botanische Lokalität mit vielen seltenen Pflanzen.

Das Höllental (Peklo) ist ein Naturschutzgebiet zwischen Náchod und Nové Mìsto nad Metují und erstreckt sich an den Flüssen Metuje (Mettau) und Olšenka entlang. Hier kommen sehr viele Insekten, Reptilien, Vögel und Wild vor.



Das Freizeitzentrum "Déèko"


DDM Déèko

Das Freizeitzentrum für Kinder und Jugend "Déèko" befindet sich im Gebäude der ursprünglichen Villa von Josef Bartoò Dobenín. Die Villa stammt aus dem Jahre 1929 und zählt zu den besten Werken des Architekten Pavel Janák im Stil der tschechischen Moderne Art deco. Das Objekt steht unter Denkmalschutz.

Die schöne und gepflegte Parkanlage mit Schaukeln, Holzburg, Kletterstangen, Sandkästen und Bänken ist der Öffentlichkeit zugänglich. Gleich neben dem Hauptgebäude befindet sich der Jugendklub "Poklop" (Deckel).

Das Freizeitzentrum bietet der Öffentlichkeit viele Freizeitaktivitäten. Hier treffen viele Interessengemeinschaften zusammen, veranstaltet werden zahlreiche Kultur- und Gesellschaftsveranstaltungen sowie Sommerlager für Kinder. Eine Spezialität ist die Zucht von Reptilien und Exoten. Direkt im Gebäude können auch Touristengruppen übernachten. Die bekannteste Veranstaltung, die das Freizeitzentrum mitorganisiert, ist das Festival Prima Saison im Mai.



Sakrale Plastiken im Stadtzentrum


Mitte des 17. Jahrhunderts wurde im oberen Teil des Masarykplatzes das Gebäude mit der Konskriptionsnummer 1 nach Plänen des Architekten Carlo Lurago erbaut. An der Ecke des Gebäudes steht ein Pranger aus dem 17. Jahrhundert, ein wertvolles Denkmal des Stadtrechtes. Am Marktplatz sind sakrale Plastiken zu sehen: im oberen Teil des Marktplatzes sind das die Dreifaltigkeitssäule und die Johann-Nepomuk-Statue und neben der Kirche die Statuengruppe Kalvarienberg. In dem unteren Teil des Marktplatzes steht die Mariensäule aus 1695. In der unmittelbaren Nähe des Marktplatzes blieben noch Ruinen der mittelalterlichen Stadtmauern erhalten.



Der Lehrpfad - Krieg 1866


Wer die Landschaften zwischen Náchod und Hradec Králové durchquert, der kann Dutzende von Gräbern und Denkmälern aus dem preußisch-österreichischen Krieg nicht übersehen. Die meisten befinden sich gerade in der nahen Umgebung dieser Städte, wo die blutigsten Schlachten des Krieges stattfanden. Der Schacht bei Náchod ist der Lehrpfad "Náchod - Vysokov - Václavice 1866" gewidmet. Der Lehrpfad wurde in den Jahren 1996 - 1998 von dem Verein für Militärgeschichte - 6. Feldjägerbataillon in Zusammenarbeit mit dem Stadtamt Náchod und den Gemeindeämtern Kramolna, Vysokov und Provodov-Šonov errichtet.

Der Lehrpfad führt uns durch die wichtigsten Orte, an denen am 27. Juni 1866 die Schlacht tobte. Er umfasst neun Stationen, beschildert mit großen Schautafeln mit Informationen sowie drei Wegschleifen. Die Strecke ist 8,5 km lang und beginnt am Schloss Náchod und endet an der Bahnhofstation Václavice. Die Strecke samt allen drei Schleifen ist gut gekennzeichnet. Das nur leicht wellige Gelände, das der Lehrpfad durchzieht, ist gut begehbar und auch mit Fahrrad befahrbar, weil die Wanderwege gepflegt und meistens mit dem Asphaltbelag versehen sind. Der Lehrpfad ist ganzjährig zugänglich und bildet einen Bestandteil des Fahrradweges Náchod - Josefstadt 1866. Geplant wird seine Verlängerung bis auf das Schlachtfeld bei Hradec Králové, wo sich am 3. Juli 1866 die entscheidende Schlacht des ganzen Krieges ereignete.



Der Krieg 1866


Auf dem Soldatenfriedhof in der Schlosslindenallee liegen Soldaten aus dem preußisch-österreichischen Krieg begraben. Am 27.6.1866 fand auf der Hochebene Branka bei Náchod eine blutige Schlacht zwischen der österreichischen und der preußischen Armee statt. Die österreichischen Truppen erlitten eine vernichtende Niederlage. Während die Österreicher in der Schlacht 5 719 Männer verloren, fielen auf preußischer Seite "nur" 1222 Soldaten.


Die auf dem Schlachtfeld gefallenen Soldaten beider Gegner sind auf dem Soldatenfriedhof am Ende der Schlossallee sowie auf dem Stadtfriedhof in der Altstadt begraben. In der Umgebung der Stadt stehen viele kleine Denkmäler, die den gefallenen Soldaten ihre Familien errichten ließen. Ein größeres gepflegtes Denkmal befindet sich an der Straße von Náchod nach Nové Mìsto. Bei Vysokov steht ein Denkmal der Feldjäger.